OSR Dir. Walter Balatka Geboren 1939 Hauptschullehrer. Zuletzt bis zur Pensionierung Direktor der Hauptschule Liezen. Arbeitet auch im Arbeitskreis "Stadtmuseum Liezen" mit.
Gedanken zum Bühnenbild 2012 Zum Bühnenbild der Faschingsgilde zu Liezen 2012 mit dem Titel: "Kuss-Art.": Die 150ste Wiederkehr des Geburtstags des großen österreichischen Malers des Jugendstils Gustav Klimt ( 1862-1918) richtet das kulturelle Weltinteresse auf dessen Schaffen. Sein wohl berühmtestes Gemälde "Der Kuss" (1907/ 8) im Oberen Belvedere in Wien wird heuer zum Wallfahrtsort der kunstinteressierten Welt. So steht eine Reproduktion dieses "Kusses" im Mittelpunkt desBühnenbildes, das eine Ausstellungshalle zeigt. Umgeben ist dieses Bild von weiteren Kussdarstellungen aus der aktuellen Politik, steirisch, österreichisch, europäisch. Seit dem Altertum ist die Liebe, dargestellt durch ein küssendes Paar, auch Ausdruck einer Hoffnung auf eine bessere Welt. Darauf weist das Medaillonbild rechts oben, welches den küssendes Amorknaben und die kindliche Psyche zeigt. Der sagenumwobene Mayakalender, am 21.12. 2012 abläuft, mahnt uns, die Rettung der Welt durch die Liebe ernstlich anzugehen. DieserAufforderung kommen die Liezener Faschingsnarren konkret und beispielhaft nach und eröffnen einen frohen Blick in eine schöne, liebevolle Zukunft.
Bühnenbild 2011
Im Zentrum kämpft der Bundesadler mit dem steirischen Panther. dies geschieht im 12-sternigen Kreis der blauen Europafahne.  Zwei Sterne haben ihren Glanz verloren, gemeint sind Griechenland und Irland. Ein gelber Strahlenkranz mit den chinesischen Tierkreiszeichen umschließt die oben dargestellten europäischen und  österreichischen "Probleme", als Symbol für die chinesische Omnipräsenz. Tanzende Paare auf der rechten Seite sowie maskierte links wähnen sich in einer heilen Welt. Ein kleines unmaskiertes  Mädchen sieht verwundert auf die großen Narren und steckt fragend einen Finger in den Mund. Bühnenbild 2010 Bühnenbild 2009
Bühnenbild 2012
Bühnenbild 2013
Auf der Suche nach einer Idee zu einem aussagekräftigen Bühnenbild stieß ich auf ein spätmittelalterliches Buch von Sebastian Brant, erschienen 1494 in Basel mit dem Titel "Das Narrenschiff", das zu seiner Zeit zu einem Welterfolg wurde. In diesem Buch fahren Narren, Menschen aller Arten, Unarten und Eigenarten aufs Meer hinaus. Jeder ist so sehr in sich gefangen, dass er keine Gefahr erkennt, dass er die Not anderer nicht sieht und keinerlei Rücksicht nimmt. Dieses Schiff hat keine Zukunft, es muss mit Mann und Maus untergehen. Es scheint, dass auch 520 Jahre später die Menschheit auf ein immer neues Narrenschiff drängt.
Bühnenbild 2014